Hund, Katze und ein Hahn 

 

      Es war einmal ein Mann der einen Hund, eine Katze und einen Hahn besaß.

Eines Nachts, als keiner von den Dreien schlafen konnte,

weil sie Hunger hatten und ihnen der Magen knurrte,

sprachen sie miteinander. 

    Da sagte die Katze: "der Bauer gibt mir nichts zum Essen, dabei tue ich so viel für ihn.

Ohne mich würde er krank werden und sterben,

denn sein Haus wäre voll mit Mäusen.

    Dann kam der Hund hervor und meinte:

„ Wenn er mich nicht hätte, wäre sein Haus und alles was er hat, von den Dieben weggetragen.

Jedes Mal, wenn die Diebe  sein Haus betreten um etwas zu stehlen, belle und knurre ich

dass sie sich erschrecken und fliechen. 

Zuletzt sagte der Hahn: "wenn ich nicht wäre, hätte er keinen der ihn morgens aufweckt

und er würde jeden Tag zu spät  zu seiner Arbeit  kommen.

So mache ich jeden Tag in der Früh einem lauten Kikeriki und wecke ihn auf".  

    Nachdem sie alles das gesagt hatten, taten sie sich zusammen und fingen an

ganz laute Geräusche zu machen.

Die Katze miaute, klagte und jammerte.

Der Hund heulte und  klagte so laut er es nur konnte.

Der Hahn, flog auf das Fensterbrett, wo der Bauer sein Schlafzimmer hatte,

und sang so laut er konnte, kikeriki kikeriki kikeriki....  

     Als der Bauer, den Lärm hörte, erschreckte er sich sehr und lief  aus dem Haus.

Da saßen der Hund die Katze und der Hahn vor seiner Haustier

und es fiel  ihm ein, dass er auf das Abendessen der Tiere vergessen hatte.

Da holte er  gleich etwas Schmackhaftes, das der Hund, die Katze und der Hahn,

sofort aufaßen.  

Und  so waren sie wieder mit ihren Bauern zufrieden.      

 

 

Eine kleine Weihnachtsgeschichte

 

Ihr schwarzes Haar war zu einem Zopf geflochten und ihre fast schwarze Augen waren groß und immer traurig. Sie lachte kaum und niemand wusste, warum das kleine Mädchen so traurig war. Jeden Abend bevor sie schlief, kniete sie sich neben ihrem Bettchen um zu beten.

Kurz vor Weihnachten, als es schon dunkel war, betete sie wieder, danach legte sie sich in ihr Bettchen und schlief ein.

Plötzlich war sie  in einer Gegend, die sie vorher noch nie gesehen hatte.

Es waren tausende Engel um sie herum und viele hatten schwarze Haare und dunkle Augen.

Sie sind so glücklich, sie lachen alle, dachte sie sich und ihre Augen würden ganz groß und glänzten wie zwei Sterne.

So schwebte sie die ganze Nacht  mit den Wolken und lies sich von den weißen Flügel der Engel lautlos streicheln.

Etwas ganz helles blendete sie und sie wachte auf.

Da lief sie gleich zum Spiegel, sah sich an und lächelte.

Auf ihren Weihnachtswunschzettel schrieb sie: Bitte noch eine Puppe, mit derselben Haar und Augenfarbe wie ich.

Von nun an war das Mädchen immer mit einem Lächeln im Gesicht zu sehen.

 

Paul und das kleine Sternchen 

 

Der Himmel ist nicht blau, auch nicht grau,  rot ist er auch nicht.

Die Farbe des Himmels ist die Farbe des Winters, denkt sich Paul.

Kein Licht ist am Himmel zu sehen, als plötzlich etwas aufblitzte.

Es glänzte und  tanzte um sich herum und warf sanfte helle Strahlen auf  Pauls Gesicht.

 

Während  der kleine Bub  zu dem tanzenden, glänzenden Etwas hoch sah, hörte er Es sagen: "Nicht traurig sein, wir sind noch alle da, hier, hinter dem Vorhang des Winters."

 

„ Schlafe schön mein kleiner Freund“, sagte das kleine, glänzende Etwas und verschwand wieder hinter einer Wolke, die mit der Farbe des Winters gefärbt war.

 

Gute Nacht, sagte auch Paul  und freute sich darüber,

dass er ein so schönes Sternchen hinter der schneeweißen Wolke als Freund hat.

 

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